Laut der Inneneinrichtungsjournalistin Amy Bradford kann die Beleuchtung mit ein wenig Planung zu einer Geheimwaffe werden, um im Winter für mehr Wärme in Ihrem Zuhause zu sorgen.
„Licht ist das Wichtigste. Licht belebt, nährt und erhält. Man kann genauso wenig ohne es auskommen wie eine Blume.“ Als der Schriftsteller Wilkie Collins diese Worte 1859 schrieb, war elektrisches Licht in unseren Häusern noch kein selbstverständlicher Bestandteil, doch zu dieser Jahreszeit fragen wir uns vielleicht, wie wir jemals ohne es ausgekommen sind. Da die Tage kürzer werden, ist ein mehrschichtiges Beleuchtungskonzept unerlässlich. Ähnlich wie Sie Textilien auf einem Bett oder Porzellan, Glas und Kerzen auf dem Esstisch arrangieren, bedeutet dies, Ihren Raum mit mehreren Lichtpunkten zu akzentuieren, um Tiefe und Charakter zu erzeugen: zum Beispiel ein Paar Wandleuchten, die den Glanz Ihres Lieblingsspiegels reflektieren, oder eine hohe Stehlampe, die eine dunkle Ecke erhellt.
Mehrschichtige Beleuchtungskonzepte erfordern eine gewisse Vorausplanung. So müssen beispielsweise die Kabel für Wandleuchten verlegt werden, bevor mit dem Dekorieren begonnen wird. Die Konfiguration von Schaltern und Steckdosen im Voraus ist ebenso wichtig wie die Leuchten selbst. Es gibt nichts Frustrierenderes als eine Lampe, die sich nicht intuitiv von einem geeigneten Ort aus einschalten lässt, oder eine Deckenleuchte, die sich nicht zu einem gemütlichen Licht dimmen lässt.


Es gibt jedoch viele einfache Möglichkeiten, das Vorhandene zu verbessern. Kleine Lampengruppen, verteilt auf Tischen und Oberflächen – oder sogar auf dem Boden, um das Licht nach oben zu lenken – können im Winter spontaner eingesetzt werden. Sie wirken wie Kissen: praktisch und zugleich dekorativ und spenden einladende Wärme. „Vielseitige Akkulampen lassen sich flexibel platzieren und ohne Steckdosen auf Bücherregalen, Tischen oder Fensterbänken platzieren und erwecken so vergessene Bereiche zum Leben“, rät Gail Norfolk, Senior Home Designerin im Neptune Store in Bury St. Edmunds . „Als Alternative zu einer Pendelleuchte heben unsere Deckenleuchten Coates und Soane Kunstwerke, architektonische Details oder eine schlichte Couchtisch-Arrangement mit weichem, diffusem Licht hervor.“
Auch die Arbeitsbeleuchtung kommt im Winter voll zur Geltung. Schaffen Sie Lichtinseln in Ihren Lieblingsbereichen mit verstellbaren Tisch- und Stehleuchten (wenn diese zudem dimmbar sind, umso besser). Ersetzen Sie Ihre feste Deckenleuchte durch eine anpassungsfähige Pendelleuchte mit Höhen- und Tiefenregulierung für mehr Atmosphäre. Und wechseln Sie die Materialien zu Materialien mit maximalem Leuchtfaktor. Neptunes neue Pendel- und Wandleuchte Emerson aus massivem Messing, handgefertigt in der Nähe von Athen in Griechenland von einem für nautische Beleuchtung bekannten Hersteller, entwickelt mit der Zeit eine edle Patina. Das Metall wird traditionell gedreht, um eine gerippte Textur zu erzeugen, und – im Fall der Wandleuchte – mit geripptem Glas kombiniert, um das Licht zusätzlich zu streuen.
Der einfachste Trick, ergänzt Gail, besteht darin, die Glühbirnen auszutauschen, um die Lichttemperatur zu erhöhen. „Wählen Sie warmweiße LED-Lampen zwischen 2700 und 3000 Kelvin“, empfiehlt sie. „Unser Sortiment der britischen Marke Tala verleiht Ihrem Zuhause das gemütliche Neptun-Gefühl.“